Baden-Württemberg

 

 

 

Die Regionalstelle Baden-Württemberg wird von Dorothea Rieber vertreten.

Gerne können Sie über die Mailadresse  info@bundesverband-familienzentren.de  Kontakt aufnehmen.

 

 

Der Bundesverband der Familienzentren (BVdFZ) stellte auf der Regionalveranstaltung am 14. Februar 2019 in Heilbronn offiziell die erste Landeskoordinierungsstelle für Familienzentren und ihre Aufgaben vor:

„Mit dieser Koordinierungsstelle schaffen wir eine zentrale Anlaufstelle in Baden-Württemberg, an die sich Familienzentren mit ihren Fragen wenden können. In den Angeboten werden insbesondere landesspezifische Chancen und Herausforderungen zum Thema Familienzentren berücksichtigt. Wir hoffen natürlich, dass weitere Koordinierungsstellen in anderen Bundesländern folgen“, sagte BVdFZ-Präsidiumsmitglied Dorothea Rieber. Sie wird künftig die unabhängige Koordinierungsstelle in Stuttgart ehrenamtlich leiten.

Brigitte Lösch, Mitglied des Landtags und Vorsitzende des Ausschusses für Kultus, Jugend & Sport, begrüßte die Koordinierungsstelle als trägerübergreifende fachliche Stärkung der Praxisorte. Auch die Vertreterinnen der evangelischen Landeskirche Württemberg, Birgit Kleinert, und der Caritas, Ulrike Wehinger, zeigten sich begeistert und freuen sich auf die künftige bereichernde Zusammenarbeit.
Zentrales Thema der Fachtagung im Hans-Rießer-Haus der Evang. Kirche Heilbronn war „Partizipation – Leitgedanke für Familienzentren“. Daniela Kobelt Neuhaus, Präsidentin des BVdFZ, betonte in ihrem Vortrag, dass es wichtig sei, Eltern und Kinder in all ihren Belangen zu beteiligen und ihre Selbstwirksamkeit zu stärken: „Partizipation ist dann gelungen, wenn für alle Beteiligten eine Win-win-Situation entsteht. Wenn Menschen mitwirken und mitentscheiden stärkt das ihr Verantwortungsgefühl, ihr Selbstbewusstsein und letztlich auch ihr Demokratieverständnis.“
Familienzentren richten daher den Blick sowohl auf das „System Familie“ als auch auf das soziale Umfeld: Wenn es Eltern gut geht, geht es auch den Kindern gut. Im Familienzentrum arbeiten und kooperieren Fachkräfte, die Kinder fördern sowie Erwachsene bilden und beraten. Pädagogische Unterstützung und gesellschaftliche Vielfalt sind hier ebenso Thema wie die gemeinsame Gestaltung eines familienfreundlichen Lebensumfelds.
Auf dem Podium „Partizipation aus dem Blickwinkel der Praxis“ beschrieben drei Leitungskräfte von Familienzentren (FZ) anhand von Beispielen, wie wichtig es ist, das Fachteam im Familienzentrum, die Eltern und die Kinder passgenau zu stärken. Monika Hülle (Kinderhaus Bachwiesenstraße Stuttgart), Gerhard Loewe (St.Josefs gGmbH Stuttgart) und Martina Werz (FZ Schillerstraße Heilbronn) waren sich trotz der unterschiedlichen Entwicklung ihrer Einrichtungen einig, dass Eltern sich gerne mit ihren Ideen einbringen, wenn für diese ernsthaft eine Umsetzung angestrebt wird. Konsens bestand auch darin, dass eine verlässliche, kontinuierliche und den Aufgaben angemessene Förderung durch das Land und die Träger für die Planung und Entwicklung eines Familienzentrums zwingend nötig wären. Der Bundesverband der Familienzentren fordert sogar eine volle zusätzliche Stelle pro Familienzentrum, um eine zielführende Kooperation mit anderen Akteuren im Quartier sicherzustellen.

 

DAS KÖNNTE FÜR SIE INTERESSANT SEIN:

 

ein Newsletter  des Landes Baden-Württemberg mit Informationen zum frühkindlichen Bereich über Aktuelles, Veranstaltungen, Fortbildungen und Neues aus dem Themenfeld Medien.

Hier geht es zum Infodienst Kindergarten: Link

 

Baden-Württemberg schnürt ein Maßnahmenpaket mit einem Volumen von
rund 1,6 Milliarden Euro. Dazu gehören unter anderem ein Pakt für
Bildung und Betreuung, ein Digitalisierungsprogramm für die Schulen
im Land und die Beteiligung des Landes an
den Sozialleistungen für geduldete Flüchtlinge.

Hier die Infos:    Pakt für gute Bildung und Betreuung     Bericht

 

Land Baden-Württemberg investiert in Ausbau von Kinder- und
Familienzentren

Mit rund acht Millionen Euro fördert das Kultusministerium in den Jahren 2018 bis 2021 Kindertageseinrichtungen, die sich zu Kinder- und Familienzentren weiterentwickeln. Damit weitet die Landesregierung das Förderprogramm „Weiterentwicklung von Kindertageseinrichtungen zu Kinder- und Familienzentren“ aus, das eine Anschubfinanzierung für jährlich bis zu 100 Kindertageseinrichtungen vorsieht. Hier die komplette Info

 

KVJS – Kommunalverband für Jugend und Soziales Baden-Württemberg

Broschüre KVJS Spezial Fortbildung

Link

 

Studienreise Juni 2019

Vom 3. – 5. Juni 2019 findet eine Studienreise zur Entwicklung von Kinder- und Familienzentren in Baden-Württemberg statt. An drei Tagen gibt es ausreichend Zeit zum Kennenlernen der besuchten, unterschiedlichen Institutionen, ihrer Geschichte, Konzepte und Kooperationen. Veranstalter ist das Odenwald-Institut, geleitet wird die Fahrt von Vanessa Schlevogt.  Hier der Flyer mit allen Daten im Überblick. 

 

Weitere Links:

Ministerium für Kultus, Jugend und Sport, Baden-Württemberg/Frühe Bildung

 

Hier der Link zu einem Artikel der WiFF-Initiative zumThema EEC:

Link